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Homeschooling: Welche Ausrüstung brauchen Kinder?

MAJA MÖBEL EckschreibtischeHomeschooling stellt eine digitalisierte Schule dar, von der Kinder während der Coronazeit profitieren.Das Problem ist jedoch, dass bei dieser Art von Schule Ausrüstungsgegenstände benötigt werden, die sonst nicht gebraucht werden. Daher fragen sich viele Eltern zu Recht: Was benötigt mein Kind, was kann ich reaktivieren und was muss ich neu kaufen? Wir möchten diese Fragen beantworten und aufzeigen, was wirklich sinnvoll ist und was nicht.

Was bedeutet Homeschooling?

Homeschooling: Welche Ausrüstung brauchen Kinder?Homeschooling ist ein Begriff, den die Politiker und insbesondere die Schulräte nicht so gerne hören. Homeschooling bedeutet im Grunde genommen, dass die Eltern ihre Kinder komplett selbstständig unterrichten. Dem ist aber während der Coronazeit nicht so. Eigentlich werden die Schüler nach wie vor von den eigenen Lehrern mit Lernstoff versorgt, der entweder eine Wiederholung des bereits erlernten oder etwas Neues bedeutet. Die Unterlagen sollten so gestaltet werden, dass die Kinder mehr oder weniger selbstständig alle Aufgaben erledigen können. Natürlich ist es erlaubt, die Kinder zu unterstützen und Hilfe zu leisten. Trotzdem sollen die Lehrer Anweisungen und Erklärungen in Form von Präsentationen und Videos zur Verfügung stellen. Manche Schulen bieten sogar Videokonferenzen oder digitalen Unterricht an.

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Das Hauptproblem des Homeschooling während der Coronazeit ist die Tatsache, dass hier nicht nur jedes Bundesland, sondern auch jede Schule unterschiedlich agiert. Fakt ist jedoch, dass alle Unterlagen per E-Mail oder Internet zu den Schülern gelangen. Die wenigsten Lehrer schicken diese per Post.

Was wird während des digitalen Unterrichts benötigt?

Die wichtigste Ausstattung, die beim Homeschooling benötigt wird, lautet:

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  • Computer, alternativ Tablet oder Smartphone
  • Drucker
  • Internet
  • Schreibtisch
  • Bürostuhl
  • Ordner
  • Papier
  • Locher

Dies mag sich nun nicht besonders kompliziert anhören. Das Problem ist jedoch, dass viele Eltern ebenfalls im Homeoffice arbeiten und den einzigen vorhandenen PC selbst benötigen. Aus diesem Grund weichen viele Schüler zum Smartphone aus. Dieses stellt lediglich eine Notlösung dar, da der Bildschirm zu klein ist, um über einen längeren Zeitraum hinweg mit diesem alle Erklärungen, Videos und auch die Lösungen anzusehen. Hinzu kommt das Problem, dass nicht mit jedem Smartphone gedruckt werden kann. Um die Aufgaben zu bearbeiten, müssen diese jedoch zuvor ausgedruckt werden. Aus diesem Grund empfiehlt sich auf jeden Fall ein PC.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen eine kleine Übersicht bieten, anhand derer Sie die Ausrüstung schnell zusammen stellen können:

Sinnvoll weniger sinnvoll – aber natürlich nutzbar
PC mit großem Bildschirm

Tablet am Fernseher anschließen

Smartphone, Tablet
Eigener Schreibtisch Küchentisch
Ordner mit mehreren Unterteilungen Schnellhefter

Organisation ist das A und O

So klar es jedem ist, dass ein Kind für die Hausaufgabe einen aufgeräumten Schreibtisch benötigt, um nicht unnötig abgelenkt zu werden, um so klarer wird während des Homeschoolings, dass ein ordentlicher Arbeitsplatz noch wichtiger ist. Das Hauptproblem des Lernens zu Hause ist die fehlende Motivation. Viele Kinder können sich in der Schule gut konzentrieren, haben jedoch daheim ein Problem. Zu viel Spielzeug lenkt ab, die Zeit scheint endlos zu sein und die Geschwister stören. Hinzu kommt, dass die Eltern jederzeit gefragt werden können, ohne selbst nachzudenken. All dies führt natürlich nicht zum gewünschten Erfolg. Aus diesem Grund ist ein ausreichend großer Arbeitsplatz sehr wertvoll, der aufgeräumt ist und keine Ablenkung bietet. Zudem sollten alle Aufgaben, die pro Woche erledigt werden müssen, in einen Ordner abgeheftet werden. Um auch hier den Überblick nicht zu verlieren, sollte der Ordner unterteilt werden.

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Sinnvoll sind Abteilungen wie

  • Zu erledigen
  • bereits erledigt
  • Erklärungen
  • Vorlagen
  • Nachfragen beim Lehrer
  • noch üben

Natürlich kann sich hier jedes Kind und auch alle Eltern eigene Unterteilungen einfallen lassen. Diese hängen selbstverständlich auch mit der Jahrgangsstufe zusammen, in der sich das Kind befindet. Das Ziel sollte immer lauten: Den Überblick behalten, die Motivation zum Lernen bewahren und im Notfall beim Lehrer nachfragen. Homeschooling ist keine Ferienzeit, auch wenn die tägliche Lernzeit geringer als in der Schule ausfällt. Aus diesem Grund kann auch pro Fach ein Schnellhefter verwendet werden, der alle zu erledigenden Aufgaben enthält. Nichtsdestotrotz sollte ein Ordner angelegt werden, indem alle zu erledigenden Aufgaben abgeheftet werden.

Tipp zur Bewahrung der Motivation: Ausschlafen ist zwar erlaubt, ein strukturierter Tag ist jedoch notwendig. Daher sollten sich alle Kinder nach dem Frühstück anziehen und nicht im Schlafanzug bleiben. Letzterer würde zum Faulenzen animieren. Die Aufgaben sollten ähnlich wie in der Schule in Zeitabschnitte unterteilt werden, die von Pausen unterbrochen werden. Zudem sollten die Eltern die Aufgaben kontrollieren, damit hier keine Schlamperei entsteht. Sollte ein Smartphone verwendet werden, so sollten für den Zeitraum des Lernens Spiele gesperrt werden.

Weitere Hilfsmittel für ein erfolgreiches Homeschooling

Damit die Kinder nicht unnötig trödeln und hierbei verlernen, sich eine längere Zeit lang zu konzentrieren, kann auch ein Wecker oder eine Stoppuhr verwendet werden, die vorgeben, innerhalb welcher Zeit eine Aufgabe erledigt werden soll. Manchmal hilft es auch, wenn die Eltern eigene Proben erstellen – dies könnte die Motivation erhöhen, wenn die Kinder für ein gutes Ergebnis belohnt werden. Ältere Altersgruppen motivieren sich meist selbst, da sie das Ziel der Schule verstanden haben. Ansonsten gilt, dass die Ausrüstung verwendet wird, die auch in der Schule genutzt wird.

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Gibt es Vor- und Nachteile der zu nutzenden Ausrüstung während des Homeschoolings?

So sehr das Homeschooling auch nerven mag, es hat auch seine guten Seiten. Hier möchten wir Sie über alle Vor- und Nachteile informieren:

  • Kinder lernen den Umgang mit dem PC, wenn sie diesen bisher noch nicht genutzt haben
  • Kinder lernen Organisation
  • die meisten Kinder haben Spaß beim Lernen mit modernen Medien
  • viele Eltern lernen dabei mit
  • den eigenen Schreibtisch einzurichten macht Spaß
  • es gibt auch viele Schreibtische, an denen zwei Personen bequem sitzen können
  • der PC könnte zum Spielen missbraucht werden
  • Trödeln ist besonders bei jüngeren Kindern ein Problem
  • Papier und Tinte produzieren Kosten
  • Ordner, Schnellhefter und weitere Unterlagen sowie Technik benötigen Platz, der eventuell noch geschaffen werden muss

Bildnachweise: Adobe Stock / Viktor Pravdica, Amazon / MAJA MÖBEL

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